Bescht Cartoons

Besch Cartoons

Rootytoot & more

von roten Kleidern und Fledermäusen

Madame Rootytoot- eine sinnliche Geschichte begnnt

Fahl weiß das Licht im Nebelgrau, das dunkle Männer schluckt…

Madame Rootytoot - und die Lust des Lasters

am Ende dieses Rauchgeräts`, mit schwarzem Handschuh nimmt…

Madame Rootytoot – ein sinnlicher Comic von Ute Bescht im Retro Stil

Im Warmen drin, ganz abgeschirmt, der Barman grad beguckt…

Madame Rootytoot – ein sinnlicher Comic von Ute Bescht im Retro Stil

die Diva, Madame Rootytoot, den tiefen Zug und sinnt…

Madame Rootytoot – ein sinnlicher Comic von Ute Bescht im Retro Stil

die Flamme, die sich leise kräust, den Tabak sanft verschlingt…

Madame Rootytoot – ein sinnlicher Comic von Ute Bescht im Retro Stil

…ob draußen sich das Männerpack auch anstandslos benimmt.

Silent Walk

Stiftwerk

Ute Bescht

Diesmal:

Silent walk – oder was haben britische Schuhverkäufer mit Kunst zu tun?

AUFGEBEN GILT NICHT…

und was britische Geschäftsmänner damit zu tun haben

Kennt ihr die Geschichte der beiden britischen Geschäftsmänner, Schuhverkäufer, um genau zu sein, die Anfang des 19 Jahrhunderts nach West Afrika gingen? Beide schickten Telegramme in die Heimat und einer schrieb: “Situation hoffnungslos – stop – hier trägt niemand Schuhe. Stop.”
Der andere schrieb: ” Glorreiche Aussichten, Stop – Hier hat noch nicht einer Schuhe! Stop.”

So ist es auch in der Kunst: Die einen sagen, “kennt man schon alles” – Die anderen: “Ihr habt noch Nichts gesehen”.

Noch hakeliger wird es, wenn man die Kunstschaffenden ins Spiel bringt – Musiker, Maler, Schauspieler, Tänzer. Die einen sagen: brotlose Kunst, Pinselaffen, Hupfdohlen, das kann meine 5 jährige Nichte auch.
Die anderen sagen: Ich freue mich auf alles in der Kunst – es lenkt mich ab, es lässt mich vergessen – es entführt mich für ein paar Augenblicke in eine andere Welt.

Was ist Kunst?

Wer ist Künstler? Darüber dürfen sich andere streiten, diskutieren- denn wir sind heute hier, weil wir uns über eines einig sind: Wir genießen Kunst, Wir sind Kunst. Ach, das klingt so herrlich management-motivierend von Leuten, die keinen Schimmer haben. Und doch ist es trotz der Hülsentheatralik wahr.

Very British: Vivienne Westwood- Acryl Werk ( Triptich) 2018

Experiment?

Virtuell ist es etwas schwierig – aber…Ich habe etwas mit euch vor – ein Experiment, wenn ihr so wollt. Also, eigentlich ist es kein Experiment, denn ich kenn das Ergebnis. Bei diesem Experiment geht um figurative Malerei, aber nur, weil man es daran am besten demonstrieren kann – es hat NICHTs damit zu tun, dass nur figurative Malerei des Namens “Kunst” würdig sei. Ich liebe abstrakte Malerei und bin großer Fan von einiger meiner abstrakten Kollegen!

EIN KLEINER JUNGE, 3

Stellt euch folgende Frage: Wie malt ein dreijähriges Kind , nehmen wir einen kleinen Jungen, vielleicht hat einer von euch ja so einen zuhause. Er malt mit fast gemeiner Wollust und kritzelt wild auf dem Papier – herausgekommen ist nach der schnellen Mühe ein Kopffüssler und wir loben ihn in den Himmel. Er freut sich über das Lob, ist angefixt und schmiert nun mindestens zehn Blätter mit dahingehuschten Kopfgestalten voll, legt jedesmal einen Zahn zu, damit er die quiekende Freude der umgebenden Personen genießen kann. Eine Kaskade des Ansporns übergießt ihn.

ER WÄCHST UND WIRD 7 JAHRE ALT

Seine Menschen werden figurativer, er probiert sich aus, gepusht durch das Lob der Eltern, dem Rest der Familie und dem der Schule. Kinder in dem Alter dürfen im Unterricht ja noch alles malen: Figuren, Wörter, Mathe… Und er macht weiter und wird besser. Täglich gestaltet er mit schier unendlicher Freude.

Werk Teil 2 “Vivienne Westwood” Triptichon

JETZT IST ER 12

Seine Freunde finden seine Sachen cooool, seit er 3 war, malt er. Gekoppelt mit seinem Talent beginnt er sich auszuprobieren, ist in Communities bei Facebook, unter Anleitung und zeitlich limiterter Erlaubnis der Eltern, versteht sich. Er wird besser, er beginnt, eigene Charactere zu entwerfen, hat sich in den Kopf gesetzt, irgendwann mal in die Spiele Entwicklung oder die App Programmierung zu gehen. Bei den Erwachsenen regt sich leise Skepsis – aber noch wird nichts gesagt.

PUBERTÄT

Der Stift dient zum Spiegel halten – da ist vieles wichtig, nur nicht das kreative Gestalten.

PUBERTÄT fast überstanden

Seit nunmehr vier Jahren malt er nur noch sporadisch – seine Kunstwerke limitieren sich auf “F… U” im Schulheft , und rudimentär, leise vulgär erotischen Tagträumereien. Eigentlich könnte er doch loslegen – mit voller Wucht… Mit all der Übung, jahrelang. Da kann er doch was auf die Beine stellen. Mensch! Der Junge! Aber er tut es nicht… Weil es schon so lange dauert, weil er seinen Fortschritt und den Sinn nicht sieht, weil Lehrer ihnen gesagt haben, Mathe ist wichtiger, weil Eltern ihnen gesagt haben, Jobsuche ist wichtiger, weil seine Kumpel alle nicht malen und auch ihre Bewunderung nachgelassen hat. Weil ihn irgendjemand gefragt hat: “… warum zum Teufel, malst du hier nen Typen? Schwul , oder was?”. Er hört auf.
Wenn er einfach weitergemacht hätte, eventuell nur ein weiteres Jahr gemalt, sich nicht um die Meinung anderer gekümmert, hätte er den Abschluss sicher auch überstanden. Er hätte den Mut gehabt, sich in seiner Passion einen Job zu suchen, er hätte eine Ausbildung im Künstlerischen angefangen, er wäre vielleicht wirklich der Spiele Programmierer geworden, oder hätte für Pixar als Character-Designer begonnen. Vielleicht hätte er aber auch seine eigene Marke entwickelt, und seine Figuren wären irgendwann verfilmt worden. Eventuell. Bei dem Talent.

NEIN- WIR KÖNNEN NICHT ALLES WERDEN

Das ist ein Ammenmärchen und Quanten-Unsinn. Der liberale Helikopter Eltern Spruch: Du kannst alles werden, was du willst! Das ist eine Anreihung dummer, verzweifelter Wörter, denn es ist einfach nicht wahr. Jeder hat seine Limits. Jeder nur einen beschränkten Radius in Können, Talent, Willen, Eignung. Und der sicher liebevoll gemeinte Türöffner mit den Aussichten eines zweiten Michelangelos macht die Versagensneurosen nur noch schlimmer. Das Pendel muss schwingen – aber nicht nur einseitig. Kritik und Grenzen auffzeigen MUSS sein- um zu schützen. Wenn sich Talente nicht als solche erweisen, bricht keine Welt zusammen. Doch auch Passion darf andererseits durch kriegerische Wortwahl nicht zerstört werden- selbst wenn sie gut gemeint ist. Es wirkt eher kontraproduktiv, auch bei offensichtlichem Talent, immer weiter voranzupeitschen. Denn jede Art von Viehtrieb setzt die inneren Gatter nach oben.

MUSS ES IMMER DER ANERKANNTE ERFOLG SEIN?

Unser auf Erfolg getrimmtes Dasein und der fast manische Zwang der konditionierten Selbst-Optimierung hat uns zu ungnädig gegenüber uns selbst gemacht. Malt der Maler nur für den Erfolg? Singt der Sänger für die Grammys? Spielt der Akteur für den Oscar? Ist ein Werk nur gut, wenn es sich teuer verkauft? Ist ein Künstler nur etwas wert, wenn die Vita zu Beifallsstürmen hinreisst und irgendein Kritiker die richtigen Worte wählt? Ist es fair, dass Communities ohne Ansicht des Menschen darüber urteilen, ob ein Werk gelungen ist? Mir kommt es so vor, als beurteilten diese Küchentisch – Kritiker die Daseinsberechtigung eines Künstlers alleine aufgrund der Schmackhaftigkeit ihres Frühstücks. Darf ich nicht selbst bestimmen, was meine Kunst für mich wert ist, was sie mir gibt? Warum kann ich nicht meine Kunst als Sprache für all das nehmen, für das mir die Worte fehlen? Für all die Worte, die ich nicht gesagt bekomme, oder die ich nicht sagen darf? Und muss es immer die ganze Welt hören ?
Auch ich lasse mich auf die Urteilsgesellschaft ein, die Fingerpointing betreibt, ohne sich Gedanken über IHRE Worte und deren Wirkung zu machen. Natürlich habe ich schon oft meine gemeinen Worte geschluckt, die mir beim Anblick so mancher desolaten Farb und Formergebnisse als Top-Portraits präsentiert wurden auf die Zungenspitze schossen. Aber ich behalte sie für mich – mehr noch – ich arbeite hart daran, das Gefühl VOR dem Ausdruck zu vergessen: Missgunst, Verachtung , Neid, Respektlosigkeit.
Es gehört eine Menge Mut dazu, sich für seine Leidenschaft und Passion einzusetzen. Aber es gehört auch eine Menge Mut dazu, seine Worte zu wählen. Gegenüber denen, die gegen einen sind. Doch dieser Verteidigungsmodus muss endlich aufhören. Und auch daran arbeite ich.

KUNST IST IN SICH – WENN MAN SIE LÄSST

Der Verteidigungsmodus muss aufhören – ich muss meine Kunst nicht rechtfertigen – niemandem gegenüber. Einzäunen begrenzt auch meine Kreativität. Das spüre ich schon sehr lange, und wie die Häutung einer Schlange gebe ich Schicht für Schicht dieser Zwänge auf: verteidigen, rechtfertigen, erkären, mildern, Vertändnis & Anerkennung bezüngeln. Meine Wut und meine verbale Armee trieb Blüten: Ich wollte sogar eine Zeitlang nicht “Künstlerin” genannt werden, weil mir der Begriff im Angesicht des brutalen Zirkus dieser Zunft und der lemmingartigen Ergebenheit des Publikums zuwider war. Mit all den unbedacht gewählten Worten der Finger Pointer. Aber ich komme immer näher an das Ziel, mich selbst als wahre Künstlerin zu sehen, ich komme immer näher zu mir – unabhängig von der Meinung meiner Umwelt: ob sie mich schon lange als Super Talent proklamiert und gesehen haben, oder mich beflissentlich ignorierten.

Blende aus, um hineinzugehen

Denn dann öffnen sich die Kanäle für die wahren Worte: Du bist! Und das ist genug!

UTE BESCHT

Künstlerin, Diva, Mensch. Was vom Kopf in die Hände fließen kann, ist Ausdruck meiner Seele. Ich versuche immer, den für mich richtigen Ton zu treffen, interessiere mich aber nicht für die unqualifizierte träge Masse, die eine Aufwärtsbewegung als feindliche Übernahme ansieht und mir mir dem moralischen Zeigefinger droht. ( Danke, Suzanne Grieger – die du mir die Philospophie der Deppen und Psychopathen näher gebracht hast…)

Lasst uns Verbindung schaffen

ihr findet mich auf den gängigen Kanälen. Ich freue mich auf euch!

wie du deinen Künstlerfreund unterstützen kannst

Stiftwerk

Ute Bescht

Diesmal:
Wie du deinen Künstlerfreund unterstützen kannst, auch wenn du dir seine Kunst nicht leisten kannst.

 

Du hast wie ich eine Menge kreativer Menschen um dich herum, eventuell Künstler als Freunde? Oft stehen meine Freunde vor meinen Werken und das bekomme ich zu hören: “Wow, deine Arbeit ist so genial, ich liebe das Bild, aber ich habe leider das Geld nicht…”

Soll ich euch etwas gestehen? Ich kann mir 95% meiner Werke auch nicht leisten!

Denn auch wenn es so federleicht aussieht – Künstler sein ist ein harter Job und die wenigsten von uns schwimmen im Geld. Wir kämpfen mit vielem: Mutlosigkeit, anderen Jobs, weil wir von unserer Kunst nicht leben können, Missachtung, geringe Wertschätzung, manche meiner Kollegen leiden sogar unter der Kritik von Familie oder Freunden, die ihre kreativen Bestrebungen nicht ernst nehmen. Aber es gibt ein paar Optionen, wie du deinen künstlerischen Freund supporten kannst. Und diese Tipps kosten dich kein Geld – oder zumindest nicht so viel, dass dein haus verpfändet werden muss.

SICH MIT IHREN SOZIALEN MEDIEN ZU BESCHÄFTIGEN

Ihre Fotos “mögen”, Kommentare abgeben und Beiträge teilen! Dies ist nicht nur eine Steigerung des Selbstwertgefühls der Künstler, sondern verbessert auch ihre Sichtbarkeit gegenüber den Göttern der Social-Media-Algorithmen. Das bedeutet, dass mehr Menschen ihre Arbeit sehen und dadurch mehr potentielle Verkäufe generieren können.

BESUCHE IHRE GALERIE – IHRE VERNISSAGEN UND BRING FREUNDE MIT

Wenn mich zu meinen Vernissagen Freunde besuchen und noch jemanden mitbringen, ist das ein Fest für mich und ich freue mich buchstäblich die Pinsel aus dem Bauch! Du musst kein Werk kaufen, aber eventuell ist in deinem Bekanntenkreis jemand, der die Kunst ebenfalls mag, zu schätzen weiß und auch das nötige Portemonnaie besitzt. Vielleicht hast du auch Gäste und ihr habt vor, an dem Abend auszugehen: Ein Galeriebesuch ist ein nettes Vorspiel für ein Abendessen oder einen Ausgeh-Abend.

MUND ZU MUND

Jemand sucht ein kreatives Talent, Du kennst eines – empfehle! Das ist virales Marketing und so enorm wichtig für den Künstlerfreund. Mund-zu-Mund-Propaganda ist die beste Art der Werbung, weil sie Vertrauen schafft. Und schon erst recht, wenn du bereits ein Werk deines Künstlerfreundes hast – mache deine Besucher auf das Werk aufmerksam – erzähle im Familien, Bekannten oder Kollegenkreis. Denn schließlich bist du nicht umsonst mit dem Künstler befreundet – du schätzt ihn / sie ja auch besonders als Mensch, oder?

DIE FRAGE NACH GÜNSTIGEREN AUFTRAGSARBEITEN

Ich bin kein großer Fan des “Freundschaftsrabatts”, aber liebe Freunde erhalten ihn fast automatisch.
Frage aber auch deinen Künstlerfreund respektvoll danach – oder frage nach Ratenzahlung. Ich gestalte auch kleinere Werke für diesen Zweck, oder öffne meinen Tresor, was da noch alles so schlummert und eventuell günstiger hergeht. Manchmal kann man die begehrten Stücke auch als Druck oder anderweitiges Merchandise bekommen – so hat man zumindest die Chance auf das beliebte Stück und kann es somit glühend verbreiten. Fragt einfach höflich nach.

QUID PRO QUO

Überlege dir als Künstlerfreund doch, was du in die Waagschale werfen kannst – Geld ist schließlich nur ein Tauschmittel. Bist du versierter Handwerker, Friseur, Kosmetiker, Lehrer, etc … Frage deinen Künstlerfreund und biete ihm eine Gegenleistung – so hat schließlich damals der Handel begonnen: mit Tauschgeschäften.

SPRECHE MUT ZU!

Künstler leiden oft unter dem “Imposter Syndrom” – sprich: wir fühlen uns NIE gut genug. Oftmals glauben wir es auch schwer, wenn jemand unsere Kunst liebt. Ermutige deinen Künstlerfreund, und helfe ihm oder ihr durch die Tipps von eben, seine Kunst zu verbreiten. Und es kostet dich keinen Cent – nur etwas Zeit – und der Ertrag kann immens und immens wichtig sein ?? Auf diesem Weg danke ich all meinen Unterstützern, Freunden und Fürsprechern meiner Kunst – macht weiter so – ich brauche euch!! ** Kunst= alle künstlerischen Tätigkeiten aus Musik, bildender oder darstellender Kunst :*

UTE BESCHT

Künstlerin, Diva, Mensch. Was vom Kopf in die Hände fließen kann, ist Ausdruck meiner Seele. Ich versuche immer, den für mich richtigen Ton zu treffen, interessiere mich aber nicht für die unqualifizierte träge Masse, die eine Aufwärtsbewegung als feindliche Übernahme ansieht und mir mir dem moralischen Zeigefinger droht. ( Danke, Suzanne Grieger – die du mir die Philospophie der Deppen und Psychopathen näher gebracht hast…)

Lasst uns Verbindung schaffen

ihr findet mich auf den gängigen Kanälen. Ich freue mich auf euch!

Bescht misc

Portfolio

Specials

Hochzeiten & mehr

abstraptic

Portfolio

Abstraptic

 

Konzept Arbeiten

Portfolio

Konzept Arbeiten

Individuelle Kunstwerke 

mit empathischer Note

Pin It on Pinterest